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Oberschlesien entdecken vom 22. bis 27. Juni 2024

Datum:

22. bis 27. Juni 2024

Preis

p. P. im DZ
959,00

EZZ

175.00

Mindestteilnehmerzahl:

20

Abfahrt:

Görlitz
Breslau, Oppeln, Sankt Annaberg, Groß Stein, Neisse, Carlsruhe, Schloss Plawniowitz, Zisterzienserabtei Groß Rauden, Schloss Moschen, Ratibor, Lubowitz, sowie Blücher-Schloss Krieblowitz

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 20, Fax (03581) 40 22 31
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Leistungen:

  • Busreise ab/an Görlitz (Abholung ab Berlin und Dresden nach Vereinbarung)
  • 5 Übernachtungen im guten Hotel in Oppeln
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • Kaffee und Kuchen in Lubowitz
  • alle Vorträge, Eintritte, Führungen laut Programm
  • Rundum-Betreuung SenfkornReisen
  • Berlin, Dresden gegen Aufpreis

Mittagessen sowie Getränke zu den Mahlzeiten sind nicht im Reisepreis enthalten

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1. Tag

Tag 1: Sonnabend, 22. Juni: Breslau

Wir starten am frühen Morgen in Görlitz und erreichen am Mittag Breslau, wo wir einen Stadtrundgang und alternativ Freizeit für individuelle Erkundungen und Museumsbesuche anbieten. Am späten Nachmittag fahren wir weiter nach Oppeln, wo wir unser Hotel im Stadtzentrum beziehen.                                          

Übernachtung in Oppeln

2. Tag

Tag 2: Sonntag, 23. Juni:       Oppeln, Sankt Annaberg, Groß Stein

Oppeln (Opole), die Oderstadt an der Via Regia war Jahrhunderte Residenz der schlesischen Piasten, später Sitz der habsburgischen sowie der preußisch-deutschen Landesregierungen und ist heute Hauptstadt der Woiwodschaft und der deutschen Minderheit in Polen. Bei einem Spaziergang lernen wir die Altstadt von Oppeln kennen.

Danach besuchen wir den Sankt Annaberg (Góra św. Anny), kirchlich und zeitgeschichtlich der spannendste Ort in Oberschlesien. Hier kämpften vor 100 Jahren im Gebietsstreit nach 1921 Deutsche und Polen gegeneinander und kamen bis 1940 Zehntausende zu den Männerwallfahrten, Symbol eines beeindruckenden Volkswiderstandes gegen die Nationalsozialisten. Anfang Juni 1989 fand nach Jahrzehnten sowjet-polnischer Unterdrückung wieder der erste Gottesdienst in deutscher Sprache statt. Wir besuchen eine der größten Freilichtbühnen Europas und wandern auf den Gipfel des Berges zur Wallfahrtsbasilika, wo ein deutscher Gottesdienst stattfindet.

Anschließend fahren wir zum Schloss Groß Stein (Kamień Śląski), ein durch die Diözese Oppeln in den 1990er Jahren restaurierter Adelssitz der Grafen von Strachwitz. Hier entstand 2005 das Kneipp-Kurzentrum Sebastianeum Silesiacum. Groß Stein hat als Kur- und Wallfahrtsort ‒ der heilige Hyazinth wurde hier geboren ‒ sowie theologisches und wissenschaftliches Zentrum überregionale Bedeutung. 

Übernachtung in Oppeln

3. Tag

Tag 3: Montag, 24. Juni:        Neisse, Carlsruhe

Der Vormittag gehört Neisse (Nysa), dem „Schlesischen Rom“, wie die Festungsstadt auch wegen der vielen sakralen Bauten genannt wird, die wir beim Stadtrundgang kennenlernen. Der Nobelpreisträger Konrad Bloch, Prof. Bernhard Grzimek, die Selige Maria Merkert oder der Dichter Max Hermann stammen von hier. Wir sehen den ebenso wie etliche Bürgerhäuser wieder aufgebauten Rathausturm, alte Wehrtürme, Brunnen, den Bischofshof und -palast. Dem Stadtrundgang folgt der Besuch des Grabes von Joseph von Eichendorff.

Am Nachmittag besuchen wir das kulturhistorisch bedeutsame Carlsruhe (Pokój). Die ehemalige Residenzstadt der Adelsfamilie von Württemberg-Oels verfügt über eine der attraktivsten und größten Parkanlagen Polens. Hier wird durch jährliche Carl-Maria-von-Weber-Musikfeste mit Konzerten in der barocken ev. Sophienkirche an den Aufenthalt des Komponisten erinnert. Wir erhalten viele weitere Informationen zu Vorhaben zu dieser Perle Oberschlesiens, die bis 1945 ein beliebter Kurort war.

4. Tag

Tag 4: Dienstag, 25. Juni:      Schlösser Plawniowitz, Pless und Kloster Rauden

Zunächst besuchen wir das Magnatenschloss Plawniowitz (Pławniowice), einer der schönsten Adelssitze in Oberschlesien. Der letzte Besitzer, Graf Nikolaus Ballestrem, starb im Februar 1945 auf der Flucht beim Bombardement Dresdens. Seit 1992 gehört der gesamte Komplex der Diözese Gleiwitz, die das ruinöse Baudenkmal zu einem Schlossmuseum mit Tagungsstätte sanierte.

Dann begeben wir uns auf die Spuren der Fürstin Daisy von Pless und besuchen das in seiner Historie und Architektur außergewöhnliche Schloss Pless. Der einstige Besitz der Fürsten von Hochberg und Pless, dem auch die Fürstin Daisy verbunden war, kam schon nach dem Ersten Weltkrieg, wo hier Kaiser und Generäle die Fäden zogen, zu Polen. Auch deswegen blieb das Schloss zum Ende des Zweiten Weltkrieges unzerstört und es bildet heute für viele das beeindruckendste Schlossmuseum Schlesiens.

Abschließend besuchen wir die wieder zu alter Pracht sanierte barocke Anlage des bereits im 13. Jahrhundert gegründeten Zisterzienserklosters Rauden/Rudy. Mit der Säkularisation 1810 ging das Kloster mit seinen Besitzungen in Staatsbesitz über und wurde nach 1820 zu einem Residenzschloss des Herzogs von Ratibor ausgebaut. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt fanden erst seit 1998 umfassende Renovierungsarbeiten statt, nachdem das Bistum Gleiwitz Eigentümer wurde. Seit 2009 befindet sich in den Klostergebäuden eine kirchliche Bildungseinrichtung mit mehreren Tagungssälen. Das neue Diözesanmuseum des Bistums Gleiwitz wird dort ebenfalls seinen Sitz haben.

5. Tag

Tag 5: Mittwoch, 26. Juni:     Schloss Moschen, Ratibor und Lubowitz

Am Morgen besuchen wir Schloss Moschen (Moszna), für viele mit seinen 99 Türmen das schönste Schloss in Schlesien. Sehenswert ist die große Parkanlage mit über 300 Jahre alten Eichen und Kanälen mit Brücken, die teilweise im französischen und niederländischen Stil erbaut sind. Nächstes Ziel bildet Ratibor (Racibórz). Wir schauen uns das Stadtzentrum an, legen eine Mittagspause ein und haben Zeit zur freien Verfügung, bevor wir zum Eichendorff-Zentrum nach Lubowitz (Łubowice) fahren, Geburtsort des großen Romantikers, ein mythischer Ort im heutigen Oberschlesien. Wir sehen die Schlossruinen, den romantischen „Hasenweg“, den Friedhof mit dem Familiengrab und weiteren Attraktionen und das Dokumentations- und Begegnungszentrum. Auf dem Rückweg nach Oppeln genießen wir ein Abendessen auf Schloss Wiegschütz.

Übernachtung in Oppeln

6. Tag

Tag 6: Donnerstag, 27. Juni: Rückreise, Blücher-Schloss Krieblowitz

Um 9.30 Uhr starten wir die Rückreise mit einem Zwischenstopp bei Schloss Krieblowitz. Ca. 15 Uhr werden wir in Görlitz eintreffen.

- Programmänderungen vorbehalten -

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Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

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