Tel. +49 3581 400520

 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VORSCHAU 2021

Wir organisieren Ihre Polen- und Schlesienfahrten Familienfeiern (Hochzeiten), Betriebsfeste und Konferenzen.

13. bis 20. Februar

Winterfreizeit im ****Schlosshotel Wichelsdorf
(Musik, Unterhaltung, Begegnungen, Exkursionen, Wein)

21. bis 28. März

Frühling in Polen (Schlösser, Städte und Wein)

25. bis 28. März

Ausflug nach Neutitschein/Nový Jičín – Attraktive Hauptstadt des Kuhländchens (mit Ratibor, Troppau und Neisse)

17. bis 25. April

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

6. bis 17. Mai

Flugreise nach Georgien und Armenien

2. bis 8. Juni

Romantische Bergwelt – Riesengebirge und Glatzer Bergland

12. bis 20. Juni

Auf den Spuren polnischer Magnaten (Entdeckungsreise zu zahlreichen Perlen Ostpolens)

8. bis 15. Juli

Bella-Polonia-Reise (Schlösser, Städte und Wein)

7. bis 15. August

Slowakei – unbekanntes Herz Europas

2. bis 7. September

geplant: Fahrt zum Literaturfestival nach Czernowitz

19. bis 27. September

Faszinierendes Danzig und Masuren

23. bis 30. Sept.

Wunderbares Schlesien mit Besuch des VII. Kulturfestival der
deutschen Minderheit in Breslau − Busreise ab Hannover
und Braunschweig (mit weiteren Zustiegen)

2. bis 10. Oktober

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

16. bis 22. Oktober

Adelssitze in Niederschlesien

13. November

„Schlesien heute-Ball“ auf Schloss Wichelsdorf

TOP Silvesterangebote 2021/2022

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Abenteuer Corona liegt hinter uns. Alles lockert sich und Grenzen fallen wieder. Weltreisen werden wohl 2020 kaum noch stattfinden. Umso mehr lockt die schöne Welt vor der Haustür: Endlich können wir Ihnen wieder ab Juli 2020 unsere exklusiven Reisen nach Schlesien, Böhmen, ganz Polen und Tschechien anbieten.

Dabei haben wir eine ganze Reihe von neuen Angeboten vorbereitet: 
Neu sind dabei viele kurze Trips übers Wochenende Richtung Görlitz, Breslau, ganz Schlesien und Nordböhmen, Polen, Tschechien und der Slowakei mit dem Zipser Land und der hohen Tatra.

Neu sind viele TOP-Angebote von attraktiven Schloss- und Luxushotels, die über uns gebucht werden können. 
Neu ist unser Kleinbus mit dem wir komfortable, nach Ihren Wünschen vorbereitete Fahrten für Freundeskreise und Familien von fünf bis sieben Personen anbieten. 

Weitere Angebote sind in Vorbereitung, über die wir auf dieser homepage und über unseren Newsletter informieren werden.
Aber auch alle übrigen Reiseziele zum Beispiel auch Lemberg, Minsk, Odessa, Georgien oder Moldawien können wir ab sechs Personen organisieren.

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unsere Europa-Akademie, die unter dem Motto „Bildung, Begegnung und Behaglichkeit“ im Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau vom 2. bis 10. November 2020 stattfinden wird und auf den deutsch-polnischen „Schlesien heute“-Ball auf Schloss Wichelsdorf am 14. November 2020.

SenfkornReisen ist kein Konzern, aber ein erfahrener Familienbetrieb. Wir bemühen uns, Ihnen durch eine zuvorkommende Reiseleitung, eine gute Information, reichlich Freizeit, behagliche Hotels, gutes Essen, kulturelle Impressionen sowie authentische und gesellige Begegnungen wunderbare Tage zu gestalten, die Ihnen lange in bester Erinnerung bleiben. Dazu gehört, dass sowohl die Busfahrten wie auch Stadtführungen durch städtebauliche Perlen und Metropolen in unseren östlichen Nachbarländern stets durch erholsame Pausen aufgelockert werden. 
Entdecken Sie mit uns die Sehenswürdigkeiten und die spezifische Identität dieser alten Kulturlandschaften, ihre beeindruckende Architektur, ihre bewegende Geschichte und ihre wunderbaren Menschen.

Reisen 2020

Filter
Bewertung
Suche

EXKLUSIV UND WUNDERBAR

Wir organisieren Ihre Polen- und Schlesienfahrten Familienfeiern (Hochzeiten), Betriebsfeste und Konferenzen.

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auf den Spuren polnischer Magnaten

Auf den Spuren polnischer Magnaten

Schreiben Sie eine Rezension
Entdeckungsreise zu zahlreichen Perlen Ostpolens
EZZ
190.00€
Preis
1 290.00€
Datum:
vom 04. bis 12. Oktober 2020
Leistungen:
  • Busreise
  • 8 x Übernachtung/Frühstück in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
  • 7 x Abendessen
  • alle Stadtführungen, Eintritte und Ausflüge laut Programm
  • Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin und Görlitz
1. Tag
Lodsch, Warschau
Wir fahren von Berlin und Görlitz mit Pausen nach Lodsch, die drittgrößte Stadt Polens, die wir am frühen Nachmittag erreichen. Bei einem Stadtrundgang durch die alte, wieder prosperierende Textil- und Filmstadt, lernen wir auch viele deutsche Spuren kennen. Wir sehen etliche der ca. 160 Residenzen und Prachtbauten, die im 19. und 20. Jahrhundert von Textilfabrikanten errichtet worden sind sowie die Filmhochschule, zu deren Absolventen u. a. der Regisseur Roman Polanski zählt. Ein besonderes Erlebnis ist der Spaziergang durch die zentrale, wunderbar sanierte und belebte Fußgängerzone ul. Piotrowska, wo uns zum Beispiel Arthur Rubinstein am Klavier begegnet. Nach einer erholsamen Kaffeepause geht es weiter Richtung Warschau, wo wir am frühen Abend das zentrale Hotel beziehen. Abendessen und Übernachtung in Warschau
2. Tag
Warschau
An diesem Tag werden wir Warschau, die pulsierende Hauptstadt unseres Nachbarlandes kennenlernen. Vormittags erleben wir eine ausführliche Stadtführung zu den sehenswertesten Plätzen im Zentrum der pulsierenden Hauptstadt Polens. Wir sehen das ehemalige jüdische Stadtviertel, besichtigen die Altstadt mit dem Königsschloss, beeindruckende Kirchen und den belebten Marktplatz mit seiner faszinierenden Architektur sowie weitere Attraktionen. Am Ende der Stadtführung besteht reichlich Freizeit, um das besondere Flair des sehr belebten Marktplatzes und seiner Umgebung genießen zu können. Der Nachmittag ist frei für eigene Erkundungen und Vorhaben in Warschau. Fakultativ bieten wir einen Besuch im jungen Museum der Geschichte der polnischen Juden an. Dieses große, herausragende Museum neben dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos bildet gegenwärtig die größte Kulturinvestition in der polnischen Hauptstadt. Allein die Fläche der großartigen Dauerausstellung umfasst 4.300 Quadratmeter. Dargestellt wird die reiche Geschichte der polnischen Juden vom Mittelalter bis heute. Die Darstellung des jüdischen Lebens im großen Reich der Jagiellonen und der Adelsrepublik vermittelt wesentliche Einblicke in die gesamte kulturhistorische Entwicklung Ostmitteleuropas. Nach über sieben Jahren Bauzeit wurde das Museum der Geschichte der polnischen Juden als eines der beeindruckendsten Museen Europas 2014 eröffnet. Abendessen und Übernachtung in Warschau
3. Tag
Pulawy, Kazimierz Dolny, Kozlowka, Lublin
Nach dem Frühstück fahren wir weiter Richtung Osten und erreichen nach gut anderthalb Stunden die Stadt Pulawy, wo wir auf Spuren der Magnatenfamilien Lubomirski und Chartoryski stoßen. Unter der Adelsfamilie Chartoryski wurde Pulawy zu einem vielbeachteten Teil des politischen und kulturellen Lebens in Polen. Wir sehen das Schlösschen der berühmten Fürstin Izabela Czartoryska, auf deren Initiative 1801 dort das erste Museum Polens (im damaligen Preußen) eröffnet wurde. Anschließend besuchen wir Kazimierz Dolny, etwa 40 Kilometer westlich von Lublin, malerisch an der Weichsel gelegen. Die kleine Stadt zählt nur rund 3.600 Einwohner, ist aber vor allem wegen ihrer historischen Altstadt eine in ganz Polen bekannte und beliebte Attraktion. Wir besichtigen beim Stadtrundgang die Pfarrkirche (1586-1589) mit manieristischer und barocker Ausstattung sowie einer der ältesten erhaltenen Orgeln Polens mit einer Umfassung aus Lärchenholz aus dem Jahre 1620, das Kloster aus dem 17. Jahrhundert, die Schlossruine aus dem 16. Jahrhundert sowie die vielen Bürgerhäuser und Getreidespeicher aus der Renaissance und dem Barock. Alle Bauten von Kazimierz wurden aus weichem örtlichem Kalkstein errichtet. Das leicht zu bearbeitende Material erlaubte eine phantasievolle Gestaltung der Fassaden, mit meist naiven Flachreliefs. Besonders faszinieren die Häuser zum Heiligen Nikolaus und zum Heiligen Christophorus sowie das um 1630 ebenfalls manieristisch umgebaute Celej-Patrizierhaus, in dem heute das Regionalmuseum eingerichtet ist. Anschließend machen wir eine individuelle Mittagspause. Danach fahren wir nach Kozlowka, wo wir uns eine ausgezeichnet erhaltene, große neobarocke und klassizistisch ausgestaltete Adelsresidenz ansehen, mit schönen Innenräumen des beeindruckenden Schlossmuseums und reizvollem Park. Seit dem 19. Jahrhundert war das Schloss im Besitz der bedeutenden Magnatenfamilie Zamojski, deren Repräsentanten erheblichen Einfluss auf die polnische Politik hatten und auch in den 123 Jahren der Teilung des Landes Symbolfiguren des Widerstandes waren. Im Schlossmuseum sind neben vielen herausragenden Kunstwerken auch heute verpönte Exponate und Skulpturen aus der sowjetischen Zeit zu sehen. Nach einer individuellen Kaffeepause fahren wir weiter ins nahe Lublin. Abendessen und Übernachtung in Lublin
4. Tag
Lublin, Zamosz
Der Vormittag gehört dem zwischen Bug und Weichsel gelegenen Lublin, mit 349.000 Einwohnern das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des östlichen Polens. Es hat eine lange Tradition als Handelsstadt, die bis heute andauert und erlebte seine Blüte in dieser Funktion im 15. und 16. Jahrhundert. Davon ist die Innenstadt, um die sich in späteren Jahrhunderten ein Gürtel von Industrie- und Wohnsiedlungen legte, geprägt. Sehenswert sind das Rathaus, Reste der Stadtmauer und die Bürgerhäuser aus verschiedenen Stilepochen am und in der Nähe des Marktplatzes, die spätbarocke Kathedrale sowie die gotische Dominikanerkirche. In der Nähe der Altstadt erhebt sich die Lubliner Burg (Zamek), eine Anlage, die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, außen neogotisch dominiert wird und im Inneren ein Juwel birgt − die Dreifaltigkeitskapelle. Wahrzeichen der Stadt ist das Krakauer Tor. Bei einer individuellen Mittagspause können die Gäste das besondere Flair der Lubliner Altstadt genießen. Nachmittags besuchen wir Zamosz, das „Padua des Nordens“, ein hervorragendes Beispiel einer europäischen Renaissancestadt, die wir bei einem Stadtspaziergang näher kennenlernen. Großkanzler Jan Zamoyski ließ sein Schloss und die Stadt im 16. Jh. von dem italienischen Baumeister Bernardo Morando entwerfen. Heute erstrahlt das UNESCO-Welterbe (58.400 Ew.) in der Schönheit seiner restaurierten Renaissancebauten. Das Zentrum der Stadt besteht aus dem quadratischen Großen Markt, der von pastellfarbenen Kaufmannshäusern gesäumt ist; die schönsten stehen auf der Nordseite und gehörten Kaufleuten aus Armenien, die sich seit 1585 in Zamosz angesiedelt hatten. Im „Haus zum Engel" ist heute das Regionalmuseum (Stadtgeschichte) untergebracht. Gegenüber, an der Südfront, steht das Haus des Architekten Morando (Nr. 25). In einer Seitenstraße wurde 1870 Rosa Luxemburg geboren. Eine kleine Gedenktafel erinnert an die Sozialistin. Am Markt steht auch die dreischiffige Kollegiatskirche. Von der multikulturellen Vergangenheit der Stadt zeugen die griechisch-orthodoxe Kirche, die Synagoge (ul. Pereca) und die Kathedrale (ul. Kolegiacka). Nach einer erholsamen Kaffeepause am unvergesslichen Marktplatz fahren wir zurück nach Lublin Abendessen und Übernachtung in Lublin
5. Tag
Majdanek, Sandomierz, Schloss Baranów
Zunächst besuchen wir das nahe ehemalige Konzentrationslager Majdanek. Dort errichteten die Nationalsozilisten ein Vernichtungslager und ermordeten 400.000 Menschen. Die erhalten gebliebenen Baracken sind als Museum der Leidensgeschichte eingerichtet. Anschließend fahren wir ins bezaubernde Sandomierz, wo wir nach einem kurzen Spaziergang im malerischen Stadtzentrum dieser landesweit bekannten touristischen Perle eine Mittagsrast einlegen. Die kleine 25.000 Einwohner zählende Stadt an der Via Regia wurde bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt und als Sitz eines Herzogtums häufig von polnischen Königen besucht. Danach besuchen wir das dritte bedeutende Schloss im Karpatenvorland, das imposante Leszczynski-Schloss in Baranow Sandomierski. Der Palast im Baustil der Spätrenaissance wird auch „Kleiner Wawel“ genannt. In den unter Denkmalschutz stehenden Schloss- und Parkanlagen befinden sich ein Museum, Hotel- und Gastronomieeinrichtungen. Das geologische Museum im Untergeschoss des Schlosses ist dem Vorkommen und dem Untertageabbau von Schwefel gewidmet. Am späten Nachmittag fahren wir dann noch eine knappe Stunde bis zu unserem gemütlichen Hotel am schönen, großen Marktplatz von Rzeszow. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
6. Tag
Schloss Łańcut, Przemyśl, Schloss Krasiczyn
Am Vormittag besuchen wir zunächst einen besonders prachtvollen Adelssitz, Schloss Łańcut, das mit seinen prunkvollen Räumen und endlosen Kunstschätzen vom einstigen Reichtum polnischer Magnatenfamilien kündet, bei denen auch Habsburger-Kaiser ein- und ausgingen. Die Säle, Korridore, Salons und Wohnräume sind sehr gut erhalten. Sehenswert auch die beeindruckenden weiten Parkanlagen, das Kutschenmuseum und die Synagoge. Anschließend besuchen wir das „polnische Görlitz“, Przemyśl, die städtebauliche Perle am San. Die einstige Grenz- und Festungsstadt begeistert durch die Plätze und Gassen der Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern, prächtigen Kirchenbauten unterschiedlicher Konfessionen und der malerisch auf einer Anhöhe gelegenen Burg. Am zentralen schiefen Marktplatz vor dem Rathaus laden zahlreiche Gasthäuser zu einer individuellen Mittagspause ein. Am frühen Nachmittag geht es dann weiter zu einem der prächtigsten Paläste Polens − Schloss Krasiczyn − Perle der polnischen Renaissance. Nach der Besichtigung des Schlosses mit seinen imposanten Türmen, einer atemberaubenden barocken Kapelle und einem unvergesslichen Innenhof lädt der romantische große Park zum Verweilen ein. Im Schlossrestaurant essen wir zu Abend und fahren anschließend zurück nach Rzeszów.
7. Tag
Tarnow, Weinprobe, Kloster Tyniec
Nach dem Frühstück geht es über die Via Regia Richtung Westen, wo wir zunächst in Tarnow Station machen. Wir besichtigen die historische Stadtanlage mit spätgotischer Kathedrale, dem Rathaus mit Elementen der Gotik und Renaissance sowie zahlreichen Bürgerhäusern. Um die Mittagszeit besuchen wir ein aufstrebendes galizisches Weingut an der Via Regia mit Weinprobe und Imbiss.
Anschließend fahren wir weiter Richtung Krakau zu einem Besuch des malerisch gelegenen Klosters Tyniec. Die Benediktinerabtei Tyniec ist etwa 13 Kilometer südwestlich von Krakau, auf einem steil emporragenden Kalksteinfelsen auf dem rechten Weichselufer gelegen. Das 1044 gegründete Kloster in Tyniec ist eines der ältesten polnischen Klöster und eines von drei Benediktinerklöstern in Polen. Überregional bekannt ist es nicht nur wegen seiner Architektur sondern wegen der hier einst und heute aufbewahrten Kunstschätze. Im Anschluss beziehen wir unser Hotel in Krakau.
Abendessen und Übernachtung in Krakau
8. Tag
Krakau
Nach dem Frühstück starten wir in Richtung Krakau, der Metropole Westgaliziens an der Via Regia, über Jahrhunderte Sitz und Grablege der polnischen Könige, Stadt der Kirchen und der Universitäten sowie Weltkulturerbe, Fokus der polnischen Geschichte und Nation und immer noch die „Hauptstadt der Herzen“ unseres östlichen Nachbarvolkes. Dort besuchen wir zunächst den Wawelhügel am Weichselufer – ein Mittelpunkt des Landes, mit der Königskathedrale mit nationalem Pantheon von Gräbern bedeutender Polen, dem Schloss sowie weiterer architektonischer Perlen aus einer tausendjährigen! Bauzeit. Von dort machen wir einen Spaziergang in die Altstadt mit der Universität, der Marienkirche mit dem weltbekannten Altar von Veit Stoss, den Tuchhallen, dem Collegium Maius, ältestes Gebäude der Jagiellonen-Universität, an der schon Nikolaus Kopernikus, Karol Wojtyla, Stanislaw Lem studierten, und weiteren Attraktionen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu einer individuellen Mittagspause. Am Nachmittag besteht Zeit zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. Fakultativ wird die Führung für interessierte Gäste fortgesetzt. Am späten Nachmittag fahren wir nach Kazimierz, wo wir nach einem kurzen Spaziergang auf den Spuren der Juden in Krakau abschließend in einem jüdischen Gasthaus zu einem Abendessen mit Klezmermusik einkehren. Abendessen und Übernachtung in Krakau
9. Tag
Rückfahrt über Sankt Annaberg/OS
Wir starten um 9.30 Uhr die Rückreise und machen noch eine letzte Zwischenstation auf dem Sankt Annaberg in Oberschlesien zu einer individuellen Rast in einem der Gasthäuser am kleinen Marktplatz zu Füßen der Wallfahrtsbasilika. Am späten Nachmittag werden wir in Görlitz und am frühen Abend in Berlin eintreffen

– Programmänderungen vorbehalten –
mit Warschau, Krakau, Lodsch, Lublin, Kazimierz Dolny, Zamość, Tarnow, Sandomierz, Przemysl, Rzeszów, Kloster Tyniec, galizischem Weingut und den Magnaten-Schlössern Krasiczyn, Łańcut, Kozlowka, Baranow
Diese Reise vermittelt auf angenehme Weise in einem keineswegs überfrachteten Programm einen tiefen Einblick in die Geschichte und die kulturhistorischen Leistungen unseres ebenbürtigen polnischen Nachbarvolkes. Man erfährt Hintergründe, auch mit Blick auf die aktuellen politischen Beziehungen unter den Staaten Ostmitteleuropas, und lernt über deren beeindruckende Schlösser bedeutende polnische Magnatenfamilien und Persönlichkeiten von europäischem Rang kennen. In den großen Metropolen besteht zudem Freizeit für eigene Vorhaben und Erkundungen.
Siehe Angebot
Lemberg und Czernowitz

Lemberg und Czernowitz

Schreiben Sie eine Rezension
Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina
EZZ
250.00€
Preis
1 290.00€
Datum:
vom 03. bis 11. Oktober 2020
Leistungen:
  • Busreise
  • Reiseleitung durch Alfred Theisen
  • 8 x Übernachtung in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels - 8 x üppiges Frühstücksbüfett
  • 7 x mind. 3-Gang-Abendessen
  • 1 x Ukrainischer Abend in Lemberg
  • alle Stadtführungen
  • alle Eintritte laut Programm
  • alle Ausflüge wie beschrieben
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin, Dresden und Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
Anmeldeschluss:
31. Mai 2020
Programm PDF -
Download
1. Tag
Sonnabend - Sankt Annaberg, Rzeszow
Wir fahren über die Via Regia durch Nieder- und Oberschlesien Richtung Galizien. Mittags machen wir einen ausführlichen Halt auf dem malerischen Sankt Annaberg, dem bekanntesten Wallfahrtsort der Oberschlesier, der nach dem Ersten Weltkrieg auch Schauplatz deutsch-polnischer Kämpfe um die Zukunft des Landes war. Wir besichtigen die Wallfahrtsbasilika, die Lourdesgrotte, die riesige Kalvarie und genießen die Aussicht ins weite oberschlesische Land. Am späten Nachmittag erreichen wir Rzeszow, pulsierende Hauptstadt und wichtiges Zentrum der Woiwodschaft Karpatenvorland. Bei einem Rundgang vor dem Abendessen lernen wir die überschaubare historische Altstadt kennen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
2. Tag
Sonntag - Stanislau
Nach einem kräftigen Frühstück geht es am nächsten Tag zur inzwischen schneller und unbürokratischer zu überwindenden Grenze. Nach dem Grenzübertritt machen wir am Stadtrand von Lemberg eine Mittagspause. Anschließend geht es weiter nach Stanislau, einer etwa 230 000 Einwohner zählenden, aufstrebenden Bezirkshauptstadt am Fuße der Karpaten. Bei einem Rundgang lernen wir die saubere, lebendige und weitgehend sanierte Altstadt von Stanislau kennen, deren Architektur und Attraktionen uns in vielem an das alte Österreich-Ungarn erinnern. Die Universitätsstadt wurde einst als Festung der polnischen Magnatenfamilie Potocki gegründet, der sie über Jahrhunderte gehörte und bildet heute ein Zentrum des ukrainischen Patriotismus. Von hier aus zog auch der in Polen gefürchtete und in der Ukraine als Nationalheld verehrte Stephan Bandera seine Fäden. Legendärer Kommandant der ukrainischen Rebellen, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges schier aussichtslos gegen Polen, die Wehrmacht und die Sowjetunion kämpften. Viele große Kirchen, wie die Kathedrale der heiligen Auferstehung und die ehemalige armenische Kirche zu Ehren der Erscheinung mit der wundertätigen Ikone der Allerheiligsten Jungfrau Maria, künden von dem tiefen und vielfältigen religiösen Leben Galiziens. Vor allem durch das Wirken Theodor Zöcklers, der hier diakonische Einrichtungen gründete („Bethel des Ostens“), wurde Stanislau einst zu einem Zentrum der Galiziendeutschen. Abendessen und Übernachtung in Stanislau
3. Tag
Montag - Czernowitz
Nach dem reichhaltigen Frühstück – auch unsere Hotels in der Ukraine bieten alle exzellente, sehr reichhaltige Frühstücksbuffets – verlassen wir Stanislau und fahren durch viel Brachland und kleine Orte, durch eher trostlose Weiten der Westukraine in das aus der tristen Umgebung herausragende Flächendenkmal Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina und eine der – mit Blick auf Architektur, Kultur und Geschichte – faszinierendsten Städte Europas. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch ein Dorf mit unbefestigten Straßen und Holzhäusern, entstand hier unter der Herrschaft der Habsburger seit 1775 ein „Kleines Wien“ am Pruth, mit vielen einzigartigen Attraktionen, die wir am Nachmittag bei einem Stadtrundgang kennenlernen. Beeindruckende Kirchen zeugen von der religiösen und ethnischen Vielfalt der Stadtbewohner. Der imposante Ring mit dem Rathaus und beeindruckenden Bürgerhäusern, von dem die Herrengasse zum Wiener Café führt, das Theater, das jüdische Haus oder der heute zum Weltkulturerbe zählende riesige Backsteinbau der ukrainischen Universität, früher Residenz des orthodoxen Erzbischofs, zeugen vom Glanz der Habsburger Zeit. An vielen Häusern informieren mehrsprachige Gedenktafeln über die bedeutenden Bürger und Literaten der Stadt, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts hier besonders fruchtbare, einzigartige deutsch-jüdische Kultursymbiose in der „heimlichen Literaturhauptstadt Europas“, in der „die Straßen mit Rosensträußen gefegt wurden“ und in der es mehr Buchhandlungen gab als Bäckereien. Wir erreichen mittags unser Hotel und starten nach einer Mittagspause am frühen Nachmittag mit der Stadtführung. Anschließend ist noch Freizeit für eigene Erkundungen, zum Beispiel der Herrengasse mit ihren attraktiven Kaffeehäusern. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
4. Tag
Dienstag - Czernowitz
Im ersten Teil des Tages werden wir uns mit der jüdischen Vergangenheit der Stadt beschäftigen. Von der bewegenden Geschichte, den herausragenden kulturhistorischen Leistungen und dem tragischen Ende der einst mehrheitlich jüdischen Bevölkerung erfahren wir mehr bei einem Besuch des Jüdischen Hauses und dem mit fast 70 000 Gräbern riesigen jüdischen Friedhof am Rande der Stadt. Im alten jüdischen Viertel gab es vor dem Holocaust über 70 Synagogen und Bethäuser. Heute reicht eine kleine Synagoge für die sich allmählich wieder entwickelnde jüdische Gemeinde. Die anderen werden zweckentfremdet genutzt als Möbellager, Fabriken oder wie der ehemalige jüdische Tempel, das imposanteste jüdische Kirchengebäude der Stadt, umgebaut zum Kino. Dies besuchte einst auch Joseph Schmidt, einer der ersten großen Gesangsstars des 20. Jahrhunderts („Ein Lied geht um die Welt“), von dem kaum einer weiß, dass er hier aus dem Herzen der Bukowina stammt. Nach einer ausführlichen Mittagspause lernen wir Paul Celan und Rose Ausländer sowie andere bedeutende Literaten aus Czernowitz bei einem kurzweiligen aber spannenden Vortrag in der Universität kennen. Das Abendessen nehmen wir in einem typischen ukrainischen Restaurant ein. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
5. Tag
Mittwoch - Kolomeja/Lemberg (1)
Wir verlassen die Bukowina und fahren Richtung Lemberg. Station machen wir dabei im Huzulenmuseum in Kolomeja, das Ihnen eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, die Sitten und Gebräuche dieses in dieser Region beheimateten galizischen Volkstammes kennenzulernen. Anschließend fahren wir dann weiter nach Lemberg, wo wir unser Hotel beziehen und erste Informationen über die Stadt erhalten. Zur Orientierung starten wir am späten Nachmittag zu einem ersten lockeren Spaziergang in die nahe faszinierende Altstadt mit Freiheitsprospekt, Ring, Rathaus, vielen Kirchen, Plätzen und weiteren Attraktionen. Abschließend kehren wir in einem urigen Gasthaus zum Abendessen ein. Übernachtung in Lemberg
6. Tag
Donnerstag - Lemberg (2)
Nach dem Frühstück starten wir einen ausführlichen Rundgang durch die zum Welterbe gehörende historische Altstadt. Lemberg gilt unter Kennern als eine der schönsten Städte Europas. Einst von Deutschen an der Via Regia maßgeblich mit aufgebaut, gehörte Lemberg zum Reich der Kiewer Rus, zu Polen, zu Österreich und im 20. Jahrhundert lange zur Sowjetunion und heute zur unabhängigen Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Die dreistündige Stadtbesichtigung erfolgt teilweise mit dem Bus und führt zum zentralen Platz der Freiheit, gekrönt von einem der schönsten Opernhäuser Europas, zum Ring mit dem imposanten Rathaus, zur mittelalterlichen Altstadt, drei Kathedralen und anderen Kirchen sowie zahlreichen weiteren Attraktionen. Über 150 000 Studenten geben der Stadt ein lebendiges, junges Antlitz inmitten reicher kulturhistorischer Bausubstanz. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ wird eine Fahrt zum Volkskundemuseum angeboten, in dem auch für Ostgalizien typische, faszinierende Holzkirchen besichtigt werden können. Abends besteht die Gelegenheit zum Besuch einer Aufführung der Lemberger Oper. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
7. Tag
Freitag - Lemberg (3)
Am nächsten Tag besuchen wir zunächst die malerisch über der Altstadt gelegene imposante Georgskathedrale der griechisch-katholischen Kirche unweit vom Hotel – ein Wahrzeichen von Lemberg. Auf den Spuren der Habsburger in Lemberg sehen wir dann unter anderem die Elisabeth- Kirche und den Bahnhof, das Potocki-Palais und weitere Attraktionen. Abschließend besuchen wir den bekannten Lytschakiwsky-Friedhof (Lützenhofer Friedhof), einer der größten Friedhöfe des Kontinents, mit imposanten Skulpturen und Denkmälern aus Jahrhunderten, die vom kulturhistorischen Reichtum der Stadt zeugen. Wir sehen das Grab von Ivano Franko, der von vielen als Vater der ukrainischen Nation angesehen wird, den Jungadler-Friedhof mit den gefallenen jungen polnischen und ukrainischen Soldaten der Kämpfe nach dem Ersten Weltkrieg. Der Nachmittag bleibt frei zur individuellen Erkundung der Gassen, Läden, Marktplätze, Museen, Parks, Cafés und Gasthäuser. Ein „Galizischer Abend“ in einem urigen Lokal wird uns mit ukrainischer Kultur und Küche erfreuen. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
8. Tag
Sonnabend - Przemysl, Schloss Krasiszyn, Rzeszow
Nach dem Frühstück fahren wir über die Grenze Richtung Rzeszow, wobei wir zunächst nach einer Mittagspause in Przemysl zum nahen Schloss Krasiczyn fahren, der Perle der polnischen Renaissance. Dort erhalten wir eine Führung durch das malerische Magnatenschloss mit seinem beeindruckenden Innenhof, den vier besonderen Basteien und einer atemberaubenden Kapelle sowie einem großen Park mit besonderen Bäumen. Anschließend fahren wir weiter nach Rzeszow, wo wir vor dem Abendessen bei einem lockeren Rundgang die attraktive Innenstadt kennenlernen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
9. Tag
Sonntag - Heimfahrt über Magnatenschloss Plawniowitz
Auf der Rückfahrt machen wir in Oberschlesien eine größere Pause zur Besichtigung des Schlosses der oberschlesischen Magnatenfamilie von Ballestrem in Plawniowitz bei Gleiwitz. Anschließend fahren wir zurück nach Deutschland, wo wir am Abend die Ausgangsorte erreichen.

- Programmänderungen vorbehalten -
Lemberg und Czernowitz - Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina
Siehe Angebot
Adelssitze in Niederschlesien

Adelssitze in Niederschlesien

Schreiben Sie eine Rezension
EZZ
120.00€
Preis
1 090.00€
Datum:
vom 6. bis 12. Oktober 2020
Leistungen:
  • Busreise
  • deutschsprachige Reisebegleitung mit Rundum-Service
  • 6 x Übernachtung im ****Schlosshotel
  • Halbpension
  • 1 x Abschlussabend
  • alle Stadtführungen
  • alle Ausflüge
  • alle Eintritte
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke sind nicht im Preis enthalten
Eintritt zum Miniaturenpark in Schmiedeberg/Kowary am „Stonsdorf-Tag“ nicht im Preis enthalten

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin und Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
Anmeldeschluss:
30.06.2020
Programm PDF -
Download
1. Tag
Dienstag, 6. Oktober - Bad Muskau, Sagan, Halbau, Wichelsdorf
Den Auftakt zu unserer Woche „Adelssitze in Schlesien“ bildet das Schloss- und Parkensemble in Bad Muskau an der Lausitzer Neiße. Besichtigt werden die Ausstellung zu Hermann von Pückler-Muskau im Neuen Schloss wie auch „sein“ großflächiges Parkgelände. Nach einem Mittagsimbiss geht die Fahrt weiter zum Städtchen Halbau/Iłowa. Ein Spaziergang durch den Schlosspark mit seinen historischen chinesischen, japanischen und deutschen Elementen wird uns beeindrucken. Unweit von Halbau in Richtung Norden liegt die Residenz Wallensteins und der Familie von Kurland in Sagan/Żagań. Herausragende Persönlichkeiten verbinden sich mit der Geschichte des großen Schlosskomplexes. Wir fahren weiter zum Schlosshotel Wichelsdorf/Wiechlice bei Sprottau/Szprotawa, wo wir zum Abendessen erwartet werden und die Nacht verbringen
2. Tag
Mittwoch, 7. Oktober - Klitschdorf, Bunzlau, Boberröhrsdorf
Zum Tagesbeginn begeben wir uns auf die Reise zum malerisch gelegenen Schloss Klitschdorf bei Bunzlau. Danach machen wir einen erholsamen Spaziergang in Bunzlau, anschließend eine individuelle Mittagspause. Der Besuch des Wohntums in Boderröhrsdorf/Siedlęcin mit seinen einzigartigen Wandmalereien komplettiert einen abwechslungsreichen Tag. Wir fahren wieder zum Schloss Wichelsdorf/Wiechlice.
3. Tag
Donnerstag, 8. Oktober - Fürstenstein, Schweidnitz, Kreisau
Unser erstes Ziel ist mit seinem zeitgeschichtlichen Hintergrund Kreisau: Familie von Moltke und Kreisau, nahe am Zobten, ist ein bedeutender Ort deutscher Geschichte. Wir suchen das Gut auf und versetzen uns in die Zeiten eines totalitären Regimes und sehen die heutige Nutzung als Begegnungsort vorwiegend junger Menschen untereinander und mit der Geschichte. Als zweites Ziel steht die Friedenskirche Schweidnitz auf dem Programm. Die Residenz der Familie von Hochberg-Pleß ist das nächste Ziel. Das Schloss und die Gartenanlage in Fürstenstein bei Waldenburg gehören wegen ihrer Pracht und Größe sowie ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhängen zu den unbedingten Zielen einer Schlösserreise durch Niederschlesien, in deren Umgebung wir auch die Gelegenheit zu einer individuellen Mittagspause nutzen wollen. Nach einem abwechslungsreichen Tag fahren wir zum Schloss Stonsdorf, welches für die nächsten Tage unser nobles Quartier sein wird.
4. Tag
Freitag, 9. Oktober - Breslau
Der Tagesausflug führt uns in die schlesische Hauptstadt Breslau – im Jahr 2016 auch europäische Kulturhauptstadt. Die Stadt war voller Residenzen. Manche Adelsfamilien ließen sich hier allein schon aus Prestigegründen ihre Dependancen errichten. Unser Hauptaugenmerk gilt jedoch dem ehemaligen Königsschloss der Hohenzollern. Seit 2009 gibt es hier das Stadtmuseum als beeindruckende und zuverlässige Informationsquelle zur Geschichte der Oderstadt. Wir besuchen das Museum und schließen einen Stadtrundgang an, speisen in einem Restaurant in der Altstadt, besichtigen das barocke Universitätsgebäude und erreichen die Dominsel, wo der Bus auf uns wartet. Danach fahren wir nach Stonsdorf zurück und nehmen dort unser Abendessen ein.
5. Tag
Sonnabend, 10. Oktober - „Stonsdorf-Tag“ (SPA); fakultativ Besuch des Miniaturenparks
Heute können wir einen Tag zur Entspannung einlegen. Dafür bietet unser Schlosshotel ein Schwimmbad mit Sonnenterrasse, Sauna und Fitnessraum. Man kann sich Massagen oder Kosmetikbehandlungen gönnen. Oder man unternimmt einen Spaziergang im von Josef Lenné entworfenen Schlosspark in absolut ruhiger, landschaftlich reizvoller Lage. Wer stattdessen einen Ausflug unternehmen möchte, der geht mit uns auf Reisen zu einer der faszinierendsten touristischen Attraktionen Niederschlesiens: dem kunstvollen Miniaturenpark der niederschlesischen Denkmäler in Schmiedeberg. Nach der Rückkehr in unser Schlosshotel können wir den Nachmittag zur Erholung und Entspannung nutzen.
6. Tag
Sonntag, 11. Oktober - Buchwald, Lomnitz, Erdmannsdorf, Agnetendorf
Wir erkunden das nähere Umfeld der Schlösserlandschaft im Hirschberger Tal. Im benachbarten Buchwald entstand die erste und auch schönste Parklandschaft des Hirschberger Tals. Der traumhafte Blick zur Schneekoppe wird genau hier zum besonderen Erlebnis. Als nächstes besuchen wir Schloss Fischbach sowie Schloss Lomnitz, wo wir zu Mittag essen können. Der Sommerresidenz der Hohenzollern-Könige in Erdmannsdorf sowie der architektonischen Besonderheit der Tirolerhäuser in der unmittelbaren Umgebung gilt anschließend unsere Aufmerksamkeit. Danach statten wir Schloss Wernersdorf, ehemalige, barocke Leinenbleiche von 1725, einen Besuch ab. Weiter führt uns die Fahrt zum Haus Wiesenstein, früher Wohnsitz und heute ein Gedenkort für den schlesischen Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann. Der Tag klingt mit einem gemütlichen Abschlussabend im Schloss Stonsdorf aus.
7. Tag
Montag, 12. Oktober - Rückfahrt nach Görlitz über Bad Warmbrunn und Burg Tzschocha
Den letzten Tag unserer Reise in die Schlösserlandschaft Niederschlesiens beginnen wir zunächst mit dem Besuch der Schaffgotschen Schloss- und Parkanlagen in Bad Warmbrunn. Unsere Reise beschließen wir mit einer Fahrt zur märchenhaften Burg Tzschocha am Queis bei Lauban, die als eine der am besten erhaltenen Burgen in ganz Polen gilt. Eine kurze Mittagspause legen wir in Görlitz ein, bevor wir mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antreten.

– Programmänderungen vorbehalten –
mit Breslau und Riesengebirge Fischbach, Klitschdorf, Sagan, Wichelsdorf, Stonsdorf, Buchwald, Kreisau, Fürstenstein, Agnetendorf u.v.m.
Siehe Angebot
Bella-Polonia-Reise

Bella-Polonia-Reise

Schreiben Sie eine Rezension
EZZ
80.00€
Preis
790.00€
Datum:
vom 24. bis 28.Oktober 2020
Leistungen:
  • Busreise ab/an Berlin
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • 4 x Übernachtung in ****Schlosshotels
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • alle Stadtführungen, alle Ausflüge, alle Eintritte lt. Programm
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke sind nicht im Preis enthalten

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin
Mindestteilnehmerzahl:
15 Personen
Anmeldeschluss:
30.09.2020
1. Tag
24.10.2020, Sonnabend
Von Berlin her werden wir die Oder bei Küstrin (Kostrzyn nad Odrą) überqueren. Auf einer Landzunge zwischen der Mündung der Warthe in die Oder erwarten uns die Reste einer gewaltigen Festung, die die einstige Küstriner Altstadt umgab. Markgraf Hans von Brandenburg-Küstrin ließ im 16. Jahrhundert 30 Jahre lang daran bauen; unter dem großen Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg wurde der nach italienischem Vorbild errichtete Bau fortgesetzt. Nach der Besichtigung von außen fahren wir weiter ins Lebuser Land. Wir lernen die sogenannte Perle der Sternberger Schweiz namens Lagow (Łagow) kennen. Der touristisch frequentierte Ort liegt zwischen zwei malerischen Seen. Als sein Wahrzeichen gilt eine von hohen Mauern umschlossene Johanniterburg, die auf einem Hügel errichtet wurde. Seit Ende der 1960er Jahre findet hier alljährlich traditionell zur Mittsommernacht der Lebuser Filmsommer, das älteste polnische Spielfilmfestival, statt. Nach der erholsamen Mittagspause fahren wir ins Landesinnere. Am frühen Abend kommen wir zum Schloss Mehrenthin (Mierzęcin), wo wir übernachten. Dieser neogotische Palast, der im 19. Jahrhundert im neogotischen Stil erbaut wurde, liegt romantisch eingebettet am Rand des Drawieński-Nationalparks.
2. Tag
25.10.2020, Sonntag
Am Sonntag starten wir in Richtung Tschicherzig (Cigacice) nahe Grünberg. Wir machen unterwegs einen Fotostopp bei einer monumentalen Christus-König-Statue am Stadtrand von Schwiebus (Świebodzin). Sie galt zur Zeit der Fertigstellung im Jahre 2010 als die größte Christus-Statue der Welt. Danach fahren wir nach Saabor (Zabór). Die Anhöhe zwischen Łaz und Zabór, die auf einer Höhe von 67 bis 108 m ü.d.M. gelegen ist, ist der Standort des größten kommunalen Weinberges in Polen, der ca. 12 km von Zielona Góra entfernt ist. Am Fuße des Weinberges wurde das Lebuser Zentrum für Weinbau errichtet, das die Touristen informiert und für die Weintradition der Woiwodschaft wirbt. Auf einer Fläche von 35 ha wurden Parzellen für 13 Winzer ausgewiesen. Die ersten Pflanzungen erfolgten 2013. Danach werden wir zu Gast auf dem Weinberg der Familie Krojcig sein − „Alter Wein-Berg“ („Winny Dworek“), der 1997 an einem Oder-Hang, einem Standort mit langer Weintradition, angelegt wurde. Er gehört mit einem Areal von 6,5 ha zu den größten Weinbergen der Region. Der Weinberg war der erste, der den Lebuser Wein gemäß den geltenden Vorschriften vermarktete. Dazu kam es beim Weinfest im September 2010. Nach einem Spaziergang kehren wir im Hotelrestaurant ein, das im Stil eines Herrenhauses aus dem 19. Jahrhundert errichtet wurde, machen dort eine Weinprobe und essen zu Mittag. Von dort fahren wir zum Schloss Wichelsdorf (Wiechlice). Es ist ein Ensemble von Gebäuden, die den historischen Glanz mit dem modernen, ökologisch ausgerichteten Luxus verbinden. Zum Landsitz gehören ein gepflegter Park und das Weingut mit einer Fläche von 1 ha. Es fehlt nicht an einer SPA-Zone mit mehreren Saunen und Schwimmbad.
3. Tag
26.10.2020, Montag
Heute besichtigen wir das Schloss Klitschdorf (Kliczków) bei Bunzlau, eines der größten und prächtigsten Schlösser Schlesiens, in dem wiederholt auch Kaiser Wilhelm II. zu Besuch war. Der letzte Besitzer, Friedrich Hermann zu Solms-Baruth, war während der Nazi-Zeit als Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv. Nach dem misslungenen Anschlag auf Adolf Hitler wurde Solms-Baruth verhaftet und sein Besitz beschlagnahmt. Eine Mittagspause machen wir in Bunzlau (Bolesławiec), Polens Hauptstadt der Keramik. Bei einem Stadtrundgang stellen wir fest, dass diese aufblühende, mittelgroße Stadt auch außer der Keramik einiges zu bieten hat. Danach geht es weiter nach Braunau (Brunów), einem kleinem Dorf, fernab der wichtigen Straßen und Städte. Hier besuchen wir einen Schlosskomplex, der im 19. Jahrhundert in den Händen von Georg Cottonet war. Zu dessen Lebzeiten wurden auch die Pferdestallungen mit Wagenschuppen und Gärtnerhaus erbaut. Damals legte der Besitzer auch einen Landschaftspark an. Dessen Schöpfer war Eduard Petzold, ein bekannter Gartenarchitekt, Mitgestalter der Parkanlage in Bad Muskau. Abendessen und Übernachtung im Schloss Braunau.
4. Tag
27.10.2020, Dienstag
Durch das malerische Bobertal mit herrlichen Ausblicken zum Panorama des Riesengebirges geht es heute ins Hirschberger Tal, das als Schlesisches Elysium weit über die Grenzen von Schlesien bekannt geworden ist. Hier besichtigen wir das Schloss-Ensemble Lomnitz (Łomnica), das wieder im Besitz der bis 1945 hier lebenden Familie von Küster ist. Die exzellent restaurierte Anlage mit Schloss, Witwenhaus, Bethaus und Dominium mit kleinen Geschäften und ihren ländlich-sittlichen Produkten gehört zu den schönsten und bekanntesten Anziehungspunkten für Besucher. Von dort starten wir zu einer kleinen Schlösserrundreise und besuchen die Graf-Reden-Residenz Buchwald, das Königsschloss Fischbach, die zu Schlosshotels ausgebauten Adelssitze in Stonsdorf und zuletzt Schloss Schildau (Wojanów) wo wir übernachten. Das seit den 70er Jahren verwahrloste Schloss wurde nach einem Brand liebevoll 2002 durch ein polnisches Konsortium restauriert. Das bilderbuchschöne Schloss in weißer Pracht mit zylindrischen Ecktürmchen an den vier Ecken mit korallenroten Dächern eignet sich wie kaum ein anderes für Erholung. Elf exklusive Appartements und 80 Hotelzimmer in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden für beinahe 200 Gäste runden das reiche Hotelangebot ab. Die wahre Zierde des Komplexes jedoch ist der 16 Hektar große Park im englischen Stil.
5. Tag
28.10.2020, Mittwoch
Durch das malerische Bober-Katzbach-Gebirge mit herrlichen Ausblicken zum Panorama des Riesengebirges geht es in die schöne Gartenstadt Liegnitz (Legnica), auch als „das zweite Auge Schlesiens“ (neben Breslau) bezeichnet. Bei einem Stadtrundgang lernen wir das Piastenschloss, eindrucksvolle Kirchen und weitere Attraktionen kennen. Nach einer Mittagspause im TOP-Hotel Gwarna − einer beeindruckenden Investition − geht es weiter nach Bad Muskau. Mit einer Kaffeepause auf dem Schloss-und Parkgelände in Bad Muskau an der Lausitzer Neiße schließen wir unser Kulturprogramm ab. Das Gartenkunstwerk des Fürsten Pückler, das 2004 zum Welterbe der UNESCO erklärt wurde, zieht Besucher von nah und fern an. Von dort fahren wir schon direkt nach Berlin, wo wir am Abend eintreffen.

Programmänderungen vorbehalten –
Siehe Angebot
Europa-Akademie

Europa-Akademie

Schreiben Sie eine Rezension
Begegnungen, Bildung, Behaglichkeit
EZZ
250.00€
Preis
1 250.00€
Datum:
vom 2. bis 10. November 2020
Leistungen:
  • Tagungsleitung Alfred Theisen
  • Busfahrt ab/an Görlitz oder Breslau Hbf.
  • 8x Übernachtung im *****Schlosshotel Groß Breesen/Brzeźno
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • Besuch des Nationalen Musikforums
  • alle Ausflüge, Eintritte und Vorträge laut Programm
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen Alfred Theisen
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Izabela Liwacz, Alfred Theisen
Abfahrt:
Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
1. Tag
Anreise, Führung durch das Schlosshotel, Begrüßungsabend mit Abendessen
2. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Breslau und besuchen das Musem zur jüngeren Geschichte Polens mit spannenden Einblicken in den antikommunistischen Widerstand der 1980er Jahre. Anschließend fahren wir zum Oppenheim-Haus am Salzmarkt, das sich zu einem wichtigen Zentrum schlesischer Kultur- und Begegnungsarbeit entwickelt hat. Der Vorstellung des erst vor zwei Jahren eröffneten Oppenheim- Hauses folgt eine Begegnung mit einem Vertreter des Europa-Forums, einer Vereinigung von deutschen und polnischen Unternehmern. Anschließend fahren wir zurück zum Schlosshotel Groß Breesen, wo uns Dariusz Kobus, ein Mitarbeier der Weltbank, über Aspekte der europäischen Klimapolitik mit Blick auf Deutschland, Polen und ihre Nachbarn informieren wird. Nach dem Abendessen ist ein Gesprächsabend mit dem aus Ostgalizien stammenden Germanisten Prof. Dr. Marek Hałub zu seinem Lebensweg und zur Pflege der deutschen Sprache und Literatur im heutigen polnischen Niederschlesien geplant.
3. Tag
Diesen Tag beginnen wir mit einem Vortrag von Prof. A. Marek Sadowski über den Zwist der slawischen Brüder Weißrussland, Ukraine und Russland, der die Zukunft Europas belastet und dessen historische Hintergründe vielen Deutschen unbekannt sind. Am Nachmittag findet ein Treffen mit Jürgen Liminski, freiem Publizisten, ehem. Redakteur „Die Welt“, „Deutschlandfunk“ statt. Im Gespräch werden Aspekte der deutsch-französischen Völkerverständigung seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts beleuchtet. Am Abend wird eine Gesprächsrunde mit Dr. Rafał Dutkiewicz stattfinden, der von 2002 bis 2018 Stadtpräsident von Breslau war und 2017 mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet wurde. 2019 sprach er im Deutschen Bundestag zum Volkstrauertag. Sein Lebensweg in der kommunistischen Zeit, der kometenhafte Aufstieg Breslaus während seiner Amtszeit zu einer der faszinierendsten Metropolen Europas, die aktuelle politische Entwicklung in Polen und die deutsch-polnische Verständigung werden Themen sein.
4. Tag
Am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Oberschlesien. Wir fahren zuerst nach Neisse. Das „Schlesische Rom“, wie die Stadt wegen der vielen Kirchen genannt wird, brauchte mehrere Jahrzehnte, um sich von den Zerstörungen des Jahres 1945 zu erholen. Heute machen die spannende Geschichte, die erhaltenen und die aus den Trümmern aufgebauten Baudenkmäler die Stadt an der Glatzer Neiße wieder zu einem Pflichtpunkt für alle, die den südlichen Teil der Region besuchen. Nach der Besichtigung besuchen wir den Bischofshof, wo wir einen kleinen Mittagsimbiss zu uns nehmen können. Anschließend geht es weiter durch Wohngebiete der deutschen Minderheit zum Schloss Groß Stein (Kamieo Śląski). Nach der Besichtigung des Schlosses treffen wir uns mit dem ehemaligen Erzbischof der Diözese Oppeln, Alfons Nossol, einem Brückenbauer zwischen Polen und Deutschland und einem tatkräftigen Mittler zwischen den Konfessionen. Im Anschluss besuchen wir im Siedlungsgebiet der deutschen Minderheit Groß Strehlitz/Strzelce Opolskie, wo wir bei einem Abendessen einheimische Deutsche treffen.
5. Tag
Am Morgen fahren wir nach Breslau, wo wir mit einer Stadtführung beginnen. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien zählt zu den aufregendsten Metropolen in Ostmitteleuropa. Im Zweiten Weltkrieg zu 75 Prozent zerstört, wurde sie nach 1945 wiederaufgebaut. Noble Restaurants, schicke Boutiquen und pulsierende große, moderne Einkaufszentren künden vom rasanten Boom der letzten Jahre. Wir machen einen ersten Stadtrundgang, bei dem wir den großen Ring mit dem faszinierenden Rathaus und vielen weiteren Attraktionen, das jüdische Viertel, das Königsschloss und die Schweidnitzer Straße mit der Oper kennenlernen. Nach der Mittagspause starten wir den zweiten Teil der Stadtführung mit der Universität (Aula Leopoldina und Oratorium Marianum), Ossolineum, Sand- und Dominsel. Nach dem Abendessen in einem Restaurant in der Breslauer Altstadt ist ein musikalischer Abend geplant, wenn möglich im Nationalen Musikforum oder der Breslauer Oper.
6. Tag
Am heutigen Tag referiert der Autor und Lektor Helmut Braun über das faszinierende Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina und der europäischen Literatur. Er enthüllt vor uns die bewegte Vergangenheit und schwierige Gegenwart der Stadt, die ihre kulturellen Wurzeln wiederentdeckt und sich um einen Brückenschlag nach Westeuropa bemüht. Wir entdecken am Nachmittag auch die literarischen Spuren der Heimatstadt von Paul Celan, Rose Ausländer und anderen namhaften Autoren aus der heimlichen Literaturhauptstadt Europas, deren einzigartige Dichtkunst wir bei einer Lesung mit Helmut Braun kennenlernen. Am Samstagabend findet eine lockere Begegnung mit Breslauer Neubürgern statt, die mit ihren Kindern dort sesshaft geworden sind und über ihre Erfahrungen berichten.
7. Tag
Am Morgen wird Interessenten eine Fahrt nach Breslau angeboten, wo auch deutschsprachige Gottesdienste besucht werden können. Es besteht reichlich Zeit für eigene Erkundungen der Breslauer Innenstadt rund um den belebten Ring. Nachmittags können Interessierte an einer Fahrt zur Jahrhunderthalle mit Besichtigung teilnehmen. Auch der Abend steht zur freien Verfügung und bietet Gelegenheit, in geselligen Begegnungen neue persönliche Kontakte zu vertiefen.
8. Tag
Am Vormittag besuchen wir die Schau „1000 Jahre Breslau” im Königsschloss. Dr. Maciej Łagiewski, Direktor des Städtischen Museums und Autor vieler Breslau-Bücher, wird uns persönlich durch das Museum führen und anschließend für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Nach einer individuellen Mittagspause besuchen wir das Panorama Raclawicka, in dem in einer monumentalen Darstellung an eine legendäre Schlacht unter der Leitung des polnischen Nationalhelden Tadeusz Kosciuszko im Befreiungskampf Ende des 18. Jahrhunderts erinnert wird. Bei einem Abendessen mit dezenter musikalischer Umrahmung wird dann die Europa-Akademie ausklingen.
9. Tag
Nach dem Frühstück verlassen wir das Schlosshotel und besuchen auf dem Weg nach Breslau noch das Kloster Trebnitz mit dem Hochgrab der heiligen Hedwig in der Klosterkirche. 12.00 Uhr: Ankunft in Breslau und Heimreise

- Programmänderungen vorbehalten -
im Schlosshotel Groß Breesen/Brzeźno bei Breslau
Wir bieten wunderbare Tage der Begegnung, Information und Behaglichkeit im komfortablen Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau. Einen Schwerpunkt bilden ausführliche Besuche in Breslau, bei denen Attraktionen und Akteure der schlesischen Metropole vorgestellt werden. Dabei besteht reichlich Freizeit für eigene Erkundungen. Ausgewiesene Experten und Zeitzeugen erläutern in Gesprächen historische, kulturelle sowie ost- und europapolitische Fragen. Exkursionen führen zu kulturhistorischen Stätten in Nieder- und Oberschlesien. Erleben Sie unvergessliche Stunden mit Erzbischof Alfons Nossol, Rafał Dutkiewicz, Dr. Maciej Łagiewski, Jürgen Liminski, Prof. Marek A. Sadowski und dem Czernowitz-Kenner Helmut Braun sowie spannende Exkursionen, Musik und Literatur in exklusiver Runde.
Siehe Angebot
„Schlesien heute”-Ball

„Schlesien heute”-Ball

Schreiben Sie eine Rezension
auf Schloss Wichelsdorf / Wiechlice
Preis
120.00€
Datum:
am 14. November 2020
Leistungen:

Während des ganzen Ballabends stehen Büfett und Bar zur Verfügung.
Erlesene Speisen, Weiß- und Rotwein, Wodka, Whiskey – ohne Limit

Der Preis für eine Eintrittskarte beträgt pro Person 120,00 Euro.
(Inklusive Ball mit Speisen und Getränken, Übernachtung und Frühstück im Schlosshotel mit Nutzung des großen SPA-Bereiches mit Schwimmbad, Sauna und Fitness-Bereich)

1. Tag
am 14. November 2020
auf Schloss Wichelsdorf / Wiechlice (bei Sprottau/Szprotawa, eine Autostunde von Görlitz entfernt)
18.00 Uhr – Begrüßung der Gäste mit einem Glas Champagner
18.20 Uhr – Eröffnung des Balls
18.40 Uhr – Abendessen mit musikalischer Umrahmung anschließend Live-Musik und Tanz mit Attraktionen und Überraschungen
03.00 Uhr – Ausklang des Balls
2. Tag
Sonntag, 15. November 2020
- Frühstück von 7.00 bis 10.00 Uhr
- Mittagessen: nur nach vorheriger Absprache und Zuzahlung von 50,00 Złoty zum Eintrittspreis

Wir bitten um frühzeitige Reservierung.
Schloss Wichelsdorf / Wiechlice (bei Sprottau/Szprotawa, eine Autostunde von Görlitz entfernt)
Die maximal 130 Eintrittskarten
Siehe Angebot

Wir organisieren für Sie zuverlässig und komplett (Bus, Hotel etc.) Ihre Reise, Ihr Heimattreffen, Ihr Familientreffen, in Schlesien (von Görlitz bis Kattowitz) Gerne machen wir Ihnen ein Angebot

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!